Frau Elfriede Feldmann fuhr am 19. und 20. Mai 2025 als Vertreter der Erlebnisgeneration nach Knappenrode in den Transferraum Heimat mit.

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Eingeladen waren Schüler der zehnten Klassen vom evangelischen Schulzentrum in Chemnitz. Organisiert wurde diese Reise von Alexander Schulz und dem Lehrer dieser Jungen und Mädchen, Herrn Feige.

In der Dauerausstellung konnten sich alle sehr umfangreich über Flucht und Vertreibung der Menschen aus den verschiedenen deutschen Ostgebieten nach dem 2. Weltkrieg informieren.

Ich gehöre noch zur Erlebnisgeneration, habe noch 8 1/2 Jahre zu Hause gelebt, und konnte in einem kurzen Vortrag über mein Leben im damals noch ganz beschaulichen Ostpreußen berichten.

Die Schülerin Maja Ulrich hat eine schriftliche Schularbeit über „Tradition und Brauchtum der verlorenen Heimat“ ausgearbeitet. Sie hat diese umfangreiche Arbeit sehr anschaulich dargeboten. Dieses Mädchen ist die Enkelin von Helga Büchner, ebenfalls aus der Erlebnisgeneration.

Nicht vergessen darf man, dass auch die Nachfahren der Deutschen aus Russland Opfer vom 2. Weltkrieg sind. Ihre Vorfahren wurden einst von der Zarin Katherina ins Land geholt worden. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Deutschen aus ihrer Heimat vertrieben und in den tiefen Osten der Sowjetunion unter schlimmen Bedingungen deportiert und als Faschisten beschimpft.

Die Frau Galina Zerr hat als Vertreter dieser Volksgruppe sehr ausführlich und interessant ihre eigenen Erlebnisse geschildert.

Ich glaube, bei den Schülern ist das sehr gut angekommen.

Den Abschluss dieser Reise bildete noch ein Abstecher zum Geierswalder See. Dort gibt es noch ein Beiboot zu bestaunen, das einst zur legendären Wilhelm Gustloff gehörte – als Tenderboot.

Eine Fahrt mit diesem Boot wäre schön gewesen.

Elfriede Feldmann