80 Jahre Vertreibung / 75 Jahre Charta der Vertriebenen
Gedenkstunde am 5. August, 16:00 Uhr, am Vertriebenendenkmal an Brückenpark in Pirna

Vor 80 Jahren endete der von Deutschland ausgelöste Zweite Weltkrieg. Viele Millionen Menschen waren umgekommen, körperlich oder seelisch verletzt, vertrieben oder deportiert. Fast alle europäischen Völker hatten Opfer zu beklagen. Die Überlebenden und ihre Angehörigen litten noch über Jahrzehnte unter den Folgen.

Der Krieg hatte zur Vertreibung von über 12 Millionen Deutschen geführt. Mehrere Millionen Deutsche wurden deportiert oder blieben noch viele Jahre in Lager eingesperrt. Fast 2,5 Millionen starben infolge dieser Ereignisse.

Vor 75 Jahren, am 5. August 1950, beschlossen die deutschen Vertriebenen die Charta der Vertriebenen als Wegweiser zu einer friedlicheren Zukunft.

Am 5. August 2025 erinnert der Heimatbund Schlesien/Pirna unter Leitung von Brigitte Lehmann und Falk Pusch gemeinsam mit dem Landesverband Sachsen der Landsmannschaft Schlesien im Rahmen einer öffentliche Gedenkveranstaltung an diese Vorgänge.